Öffentliche Auftraggeber

Hochschule mit 3 Standorten

Verwirklichung

Die Hochschule umfasst drei Standorte, wobei am ersten Standort ca. 800 Teilnehmer und am zweiten Standort ca. 400 Teilnehmer arbeiten. An jedem Standort wurde eine HiPath 4000 Anlage implementiert, von denen jede zu einem späteren Zeitpunkt zur aktuellsten Version der Unify OpenScape 4000 aktualisiert wurde.

Beide Standorte wurden über eine IP-Netzwerk-Strecke vernetzt. Zusätzlich besteht eine S2MAnbindung für internen Sprachverkehr und für das Backup. Die Vernetzung erlaubt das Sichern aller wichtigen Dateien. Der Hauptstandort ist Sitz des Hauptadministrators. Hier wurden alle wichtigen Applikationen eingerichtet, wie elektronisches Telefonbuch (DTB), Gebührenerfassung und das Voicemail-System (Xpessions). Das gesamte System ist so aufgebaut, dass die Applikationen von beiden Standorten aus administriert werden können.

Weiterhin verfügen beide Standorte über ein DECT/GAP-System, das so eingerichtet wurde, dass ein Roaming zu beiden Standorten möglich ist. Dies bedeutet: Ein Teilnehmer kann mit seinem DECTApparat von einem Standort zum anderen wechseln, und er ist immer unter der gleichen Rufnummer erreichbar. An diesen DECT/GAP-Apparaten sind die Leistungsmerkmale DTB und Xpressions nutzbar.

Am ersten Standort wurde zusätzlich zur Haupt-TK-Anlage ein abgesetztes Shelf eingerichtet. Darunter versteht man eine kleinere Unteranlage, die von der Hauptanlage gesteuert wird. Die Anbindung erfolgte per IP-Umsetzer über LWL. Damit stehen auch an diesem abgesetzten Shelf alle Leistungsmerkmale zur Verfügung, die auch die Hauptanlage hat. In einem weiteren Gebäude wurde darüber hinaus ein reines VoIP-Systems eingerichtet, mit den entsprechenden IP- Telefonen. Dieses Konzept stellt den heutigen Standard der IPDA – Infrastruktur (IP-Distributed- Architecture) dar.

Besondere Merkmale der Standorte sind eine CTI-, Voice- und Fax-Integration. Die Mitarbeiter nutzen diese Funktionalitäten an ihrem Arbeitsplatz auf der Basis von Lotus Notes bzw. Microsoft Exchange. Somit ist es möglich, den ankommenden Anrufer sofort über den Rechner zu identifizieren, da alle vorhandenen Informationen sofort angezeigt werden. Zur komfortablen Nutzung dieser Applikation wurde IVR (Automatische-Anruf-Weitervermittlung) integriert.

Des Weiteren wurde ein Alarmierungssystem aufgebaut, das über einen DAKS-Server verwirklicht wurde. An ihn ist der hausinterne EIB-Bus angeschlossen. Eingehende Störungsalarme werden vom DAKS-Server ausgewertet. Anschließend benachrichtigt die TK-Anlage die entsprechenden Personen oder Personengruppen. Die Signalisierung erfolgt entweder über DECT/GAP-Geräte, über das GSMNetz oder über das Festnetz.

Als Besonderheit wurde ein Ortungssystem aufgebaut, das über einen speziellen Ortungsserver und dem DAKS-Server verwirklicht wurde. Somit ist es möglich, im Alarmfall eingerichtete DECT/GAPTeilnehmer auf dem Hochschulstandort zu orten. Gleichzeitig erfolgt eine Dokumentierung des Alarms (Werkschutzverlauf).